Der Katholische Hospizverein Marsberg e.V.
begrüßt Sie auf seiner Homepage!

  Der Hospizverein Marsberg hat sich einer umfassenden Hospizarbeit verpflichtet, die unabhängig von Konfession, Nationalität und Alter kostenlos angeboten wird.

Vorstandswechsel und Ehrenamtszuwachs beim Katholischen Hospizverein Marsberg e.V.

Nachdem auch die Arbeit des ambulanten Marsberger Hospizdienstes pandemiebedingt nur erschwert und mit großen Herausforderungen möglich war, ist nach dieser Zeit wieder Bewegung ins Vereinsleben zurückgekehrt.

Im Juni 2022 hat der Verein seine Mitgliederversammlung abhalten. Wie gewohnt konnten die Berichte des Vorstandes gehört und Neuigkeiten mitgeteilt werden. Ein besonderer Tagesordnungspunkt waren die diesjährigen Wahlen. Die Positionen der Vorsitzenden mussten neu besetzt werden. Jochem Dahle, der als 1. Vorsitzender über zehn Jahre lang mit viel Leidenschaft und Einsatz für den Hospizgedanken den Katholischen Hospizverein Marsberg führte, stellte sein aktives Amt zur Verfügung. Ebenso stand Hans-Dieter Willerscheid für die Aufgabe des 2. Vorsitzenden nicht mehr zur Verfügung. Für die Positionen des Vereinsvorsitzes konnte der Verein Heike Blühdorn aus Westheim und Gabriele Döschner aus Marsberg gewinnen. Beide wurden einstimmig durch die Mitgliederversammlung gewählt, Heike Blühdorn zur 1. Vorsitzenden und Gabriele Döschner zur 2. Vorsitzenden. Der Kassenwart Josef Tuschen bleibt dem Vorstand weiterhin mit dem uns bekannten Engagement erhalten.

Um in angemessener Entspanntheit auf die zurückliegenden Jahre zu blicken, allen Beteiligten dafür einen Dank auszusprechen und gleichzeitig den neu angetretenen Vorstandsmitgliedern alles Gute mit auf den Weg zugeben, ist eine Feierlichkeit in Vorbereitung.

Im Besonderen freut sich der Kreis der ehrenamtlichen Sterbebegleiter über neuen Zuwachs. Im Juni konnten in einem Wortgottesdienst, der mit Gaby Kniesburges gestaltet wurde, zehn frisch ausgebildete Sterbebegleiterinnen ein Ausbildungszertifikat empfangen. Sie sind damit nun bestens ausgerüstet für die Aufgaben eines Wegbegleiters der letzten Lebensphase. Der Kurs begann mit einem Einführungswochenende in Hardehausen. Im Anschluss daran stellten sich die Kursteilnehmerinnen ein halbes Jahr lang verschiedenen Themen in der Sterbebegleitung, angefangen mit der persönlichen Auseinandersetzung und Haltung zum Sterben, zum Tod und zum Abschiednehmen bis hin zu den Wünschen, Sorgen und Gedanken der Sterbenden. Wie komme ich in die Kommunikation mit einem Sterbenden und seinen Angehörigen? Welche Möglichkeiten und Unterstützungen kann man durch die palliative Versorgung gewinnen? Auch diese Fragestellungen wurden besprochen und vermittelt. Überdies wurde über unterschiedliche Sterbe- und Trauerphasen und absolut weitere wichtige Themen in fast achtzig Stunden Lerneinheiten, die in Räumen des Klosters Bredelar stattfanden, gesprochen.

Auf dem Foto: Krankenhaus-Seelsorgerin Gaby Kniesburges, Heike Marks, Brigitta Göritz, Auguste Dierkes, Waltraud Runte, Simone Koschka, Karola Moers, Britta Grundei, Maria Klute, Teilnehmerin und neue 2. Vorsitzende Gabriele Döschner, stehend von links, davor von links: Koordinatorin Laura Edel, die neue 1.Vorsitzende Heike Blühdorn und Koordinatorin Gabi Klose

Des Weiteren bietet der Hospizdienst ab Oktober wieder eine Trauergruppe an. In dem geschützten Rahmen der Gruppe möchten wir Menschen, die sich durch den Verlust eines nahen Angehörigen oder nahestehenden Menschen in Trauer befinden, der Trauer Raum und Zeit schenken. Weitere Informationen dazu erhalten Sie bei den Koordinatorinnen Laura Edel und Gabi Klose.

Ein weiteres wichtiges Anliegen des Hospizvereins ist, sich beim St.-Marien-Hospital und hier insbesondere beim stellvertretenden Hausoberen, Herrn Heinrich Lake, für die zur Verfügungstellung eines Büroraumes zu bedanken. Aufgrund der anhaltenden Coronamaßnahmen stehen die Tagungsräume des St.-Marien-Hospitals für Gruppenangebote noch nicht wieder zur Verfügung. Der Hospizverein würde sich daher über Raumangebote aus der Kernstadt Marsbergs freuen, Räume, die der Verein dauerhaft nutzen kann, in denen Veranstaltungen wie der „Letzte Hilfe Kurs“, Hospizinformationstage, die regelmäßigen Fort- und Weiterbildungen der ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und das Café Lichtblicke stattfinden können. Für den Verein ist auch wichtig, dass die Räumlichkeiten barrierefrei sind und in einer ansprechenden Hospizatmosphäre gestalten werden können. Sie sollen auch genutzt werden können zur Lagerung von Materialen für z.B. die Projekte „Hospiz macht Schule“ und „Hospiz macht Schule weiter“. Beides sind Angebote für die Schülerinnen und Schüler der Grundschulen und weiterführenden Schulen.

Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen

Charta

Weitere Informationen zur Charta finden Sie unter

Aktuelles aus dem Hospizverein Marsberg

Der Katholische Hospizverein Marsberg e.V.
begrüßt Sie auf seiner Homepage!

  Der Hospizverein Marsberg hat sich einer umfassenden Hospizarbeit verpflichtet, die unabhängig von Konfession, Nationalität und Alter kostenlos angeboten wird.

Vorstandswechsel und Ehrenamtszuwachs beim Katholischen Hospizverein Marsberg e.V.

Nachdem auch die Arbeit des ambulanten Marsberger Hospizdienstes pandemiebedingt nur erschwert und mit großen Herausforderungen möglich war, ist nach dieser Zeit wieder Bewegung ins Vereinsleben zurückgekehrt.

Im Juni 2022 hat der Verein seine Mitgliederversammlung abhalten. Wie gewohnt konnten die Berichte des Vorstandes gehört und Neuigkeiten mitgeteilt werden. Ein besonderer Tagesordnungspunkt waren die diesjährigen Wahlen. Die Positionen der Vorsitzenden mussten neu besetzt werden. Jochem Dahle, der als 1. Vorsitzender über zehn Jahre lang mit viel Leidenschaft und Einsatz für den Hospizgedanken den Katholischen Hospizverein Marsberg führte, stellte sein aktives Amt zur Verfügung. Ebenso stand Hans-Dieter Willerscheid für die Aufgabe des 2. Vorsitzenden nicht mehr zur Verfügung. Für die Positionen des Vereinsvorsitzes konnte der Verein Heike Blühdorn aus Westheim und Gabriele Döschner aus Marsberg gewinnen. Beide wurden einstimmig durch die Mitgliederversammlung gewählt, Heike Blühdorn zur 1. Vorsitzenden und Gabriele Döschner zur 2. Vorsitzenden. Der Kassenwart Josef Tuschen bleibt dem Vorstand weiterhin mit dem uns bekannten Engagement erhalten.

Um in angemessener Entspanntheit auf die zurückliegenden Jahre zu blicken, allen Beteiligten dafür einen Dank auszusprechen und gleichzeitig den neu angetretenen Vorstandsmitgliedern alles Gute mit auf den Weg zugeben, ist eine Feierlichkeit in Vorbereitung.

Im Besonderen freut sich der Kreis der ehrenamtlichen Sterbebegleiter über neuen Zuwachs. Im Juni konnten in einem Wortgottesdienst, der mit Gaby Kniesburges gestaltet wurde, zehn frisch ausgebildete Sterbebegleiterinnen ein Ausbildungszertifikat empfangen. Sie sind damit nun bestens ausgerüstet für die Aufgaben eines Wegbegleiters der letzten Lebensphase. Der Kurs begann mit einem Einführungswochenende in Hardehausen. Im Anschluss daran stellten sich die Kursteilnehmerinnen ein halbes Jahr lang verschiedenen Themen in der Sterbebegleitung, angefangen mit der persönlichen Auseinandersetzung und Haltung zum Sterben, zum Tod und zum Abschiednehmen bis hin zu den Wünschen, Sorgen und Gedanken der Sterbenden. Wie komme ich in die Kommunikation mit einem Sterbenden und seinen Angehörigen? Welche Möglichkeiten und Unterstützungen kann man durch die palliative Versorgung gewinnen? Auch diese Fragestellungen wurden besprochen und vermittelt. Überdies wurde über unterschiedliche Sterbe- und Trauerphasen und absolut weitere wichtige Themen in fast achtzig Stunden Lerneinheiten, die in Räumen des Klosters Bredelar stattfanden, gesprochen.

Auf dem Foto: Krankenhaus-Seelsorgerin Gaby Kniesburges, Heike Marks, Brigitta Göritz, Auguste Dierkes, Waltraud Runte, Simone Koschka, Karola Moers, Britta Grundei, Maria Klute, Teilnehmerin und neue 2. Vorsitzende Gabriele Döschner, stehend von links, davor von links: Koordinatorin Laura Edel, die neue 1.Vorsitzende Heike Blühdorn und Koordinatorin Gabi Klose

Des Weiteren bietet der Hospizdienst ab Oktober wieder eine Trauergruppe an. In dem geschützten Rahmen der Gruppe möchten wir Menschen, die sich durch den Verlust eines nahen Angehörigen oder nahestehenden Menschen in Trauer befinden, der Trauer Raum und Zeit schenken. Weitere Informationen dazu erhalten Sie bei den Koordinatorinnen Laura Edel und Gabi Klose.

Ein weiteres wichtiges Anliegen des Hospizvereins ist, sich beim St.-Marien-Hospital und hier insbesondere beim stellvertretenden Hausoberen, Herrn Heinrich Lake, für die zur Verfügungstellung eines Büroraumes zu bedanken. Aufgrund der anhaltenden Coronamaßnahmen stehen die Tagungsräume des St.-Marien-Hospitals für Gruppenangebote noch nicht wieder zur Verfügung. Der Hospizverein würde sich daher über Raumangebote aus der Kernstadt Marsbergs freuen, Räume, die der Verein dauerhaft nutzen kann, in denen Veranstaltungen wie der „Letzte Hilfe Kurs“, Hospizinformationstage, die regelmäßigen Fort- und Weiterbildungen der ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und das Café Lichtblicke stattfinden können. Für den Verein ist auch wichtig, dass die Räumlichkeiten barrierefrei sind und in einer ansprechenden Hospizatmosphäre gestalten werden können. Sie sollen auch genutzt werden können zur Lagerung von Materialen für z.B. die Projekte „Hospiz macht Schule“ und „Hospiz macht Schule weiter“. Beides sind Angebote für die Schülerinnen und Schüler der Grundschulen und weiterführenden Schulen.

Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen

Charta

Weitere Informationen zur Charta finden Sie unter

Aktuelles aus dem Hospizverein Marsberg

KONTAKTIEREN SIE UNS:

Wir beraten im Rahmen einer hospizlichen Begleitung und palliativen Versorgung.
Wir informieren über Möglichkeiten in der letzten Lebensphase.
Wir geben Hilfestellung bei der Organisation der Versorgung Zuhause.
Wir finden gemeinsam Lösungswege.

Wünschen Sie sich Hilfe, Unterstützung oder Informationen zu unserer Arbeit?

Rufen Sie uns gerne an:

+49 175 745 00 68

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Wir beraten im Rahmen einer hospizlichen Begleitung und palliativen Versorgung.
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Wir geben Hilfestellung bei der Organisation der Versorgung Zuhause.
Wir finden gemeinsam Lösungswege.

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Rufen Sie uns gerne an:

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HOSPIZ MACHT SCHULE

Mit der Teilnahme am Bundesprojekt „Hospiz macht Schule“ leisten wir auch Aufklärungsarbeit an Grundschulen. Wir arbeiten mit Grundschulkindern präventiv zum Thema Sterben, Tod und Trauer.

Lesen Sie einen Bericht im Sauerlandkurier vom 5. Juli 2019!

HOSPIZ MACHT SCHULE

Mit der Teilnahme am Bundesprojekt „Hospiz macht Schule“ leisten wir auch Aufklärungsarbeit an Grundschulen. Wir arbeiten mit Grundschulkindern präventiv zum Thema Sterben, Tod und Trauer.

Lesen Sie einen Bericht im Sauerlandkurier vom 5. Juli 2019!

Die Hospizidee

Der Begriff „Hospiz“ leitet sich ab vom lateinischen Wort Hospes = der Gast. Im Mittelalter entstanden Orte der Gastfreundschaft, Herbergen, die an Pilgerwegen lagen und den Menschen Unterstützung, Wegzehrung und Übernachtungsmöglichkeiten anboten. Daraus entwickelten sich später die Hospitäler, die nicht zuletzt insbesondere Schwerstkranken und Sterbenden Hilfe und Unterstützung anboten.

Heute bedeutet Hospizarbeit, stationär wie auch ambulant, Begleitung schwerstkranker und sterbender Menschen, um ihnen ein Sterben in Würde und Geborgenheit zu ermöglichen. Daneben kann die Hospizarbeit die Angehörigen zeitweise entlasten und in der Zeit der Trauer Beistand anbieten.

Das gesamte Angebot der Hospizarbeit ist unabhängig von Geschlecht, Alter, Religionszugehörigkeit und Nationalität.